Georg Her­mann
» Dok­tor Herz­feld

Herz­felds Gänge durch den Ber­li­ner Wes­ten erin­nern in ihrer Sze­ne­rie an den Fla­neur Franz Hes­sel, tref­fend schöne Stadt­bil­der, Gänge in der Ein­sam­keit unter Mil­lio­nen. Die Sze­ne­rie kippt mit dem Ein­tritt in das große Schlach­ten des 1. Weltkriegs.

Alice Berend
» Die Bräu­ti­game der Babette Bom­ber­ling

Ein Roman, der wie die meis­ten Fol­gen der RIAS Ber­lin Hör­spiel-Serie »Damals war’s«, in der Ber­li­ner Mit­tel­schicht des 19. Jahr­hun­derts spielte. Die 17-jäh­rige Babette, ver­wöhnte Toch­ter des Sarg­fa­bri­kan­ten (!) Bom­ber­ling, soll hei­ra­ten, sonst will die Erb­tante ihr Geld aus dem ohne­hin gerade schlecht lau­fen­den Geschäft her­aus­zie­hen. Wie das Büch­lein mit nahezu »Käs­t­ner­scher Lako­nie« lese­wert wird.

Erd­mann Gra­e­ser
» Eis­rieke

Einer der inhalts­rei­che­ren Bände zur RIAS-Serie »Damals war’s«. Die Geschichte eines Alt-Ber­li­ner Ori­gi­nals, der »Eis­rieke«, einer alten Dame, die jeden Win­ter in alter­tüm­li­cher Klei­dung zum Eis­lau­fen am Neuen See in Tier­gar­ten kommt. Aber auch ein Buch über die Ver­hee­rung von Stan­des­vor­ur­tei­len und zur Frage: Wer oder was ist eigent­lich »ver­rückt«?