Schlagwort: Historisch

Lion Feucht­wan­ger
» Exil

Es ist der dritte Band des sog. »Wartesaalzyklus« vom deutschen Erfolgschriftstellers des 20. Jahrhunderts, Lion Feuchtwanger. Was bringt dieser Roman nach den Erlebnissen des Aufstiegs des deutschen Faschismus in Bayern und im Reich in den ersten beiden Bänden?

F. C. Delius
» Mein Jahr als Mörder

Dank der Übernahme der meisten Nazi-Juristen in den bundesdeutschen Staatsdienst wurden nach 1945 oft die Nazi-Opfer, nicht die Täter juristisch belangt. Einen Berliner Studenten empört dies derart, dass er beschließt, den ehemaligen Richter am »Volksgerichtshof« der Nazis, Rehse, als Sühne für dessen Taten umzubringen.

Vera Inber
» Der Platz an der Sonne

Paris, Odessa, Leningrad, Moskau, Stationen der Dichterin Vera Inber, die im Stil zwischen Expressionismus und »Neuer Sachlichkeit« schreibt. Und erzählt, wie sie als alleinstehende Mutter ihre Talente in Moskau nach dem Sturz des Zaren entwickeln kann.

Samuel Pepys
» The Great Fire of London

In Auszügen seiner berühmten Tagebücher schildert der der besitzenden Klasse zugehörige Samuel Pepys sein feudales Leben ebenso wie den großen Brand von London (1665). Ein Klassiker der Weltliteratur.English SummaryTwo excerpts of the classic diary of the naval secretary Pepys. Showing the feudal live of the upper class in 17th century as well as the Great Fire of London.

Hart­mut König
» War­ten wir die Zukunft ab

Hartmut König war in der DDR ein FDJ- und Kulturfunktionär. Er war aber auch Musiker, Texter, und Mitbegründer des legendären Oktoberclubs der DDR. Dessen Aktionen und Lieder zur Unterstützung der Diktaturopfer in Chile unvergessen sind. Soll man ihm noch Referenz erweisen?

Alice Berend
» Die Bräu­ti­game der Babette Bomberling

Ein Roman, der wie die meisten Folgen der RIAS Berlin Hörspiel-Serie »Damals war’s«, in der Berliner Mittelschicht des 19. Jahrhunderts spielte. Die 17-jährige Babette, verwöhnte Tochter des Sargfabrikanten (!) Bomberling, soll heiraten, sonst will die Erbtante ihr Geld aus dem ohnehin gerade schlecht laufenden Geschäft herausziehen. Wie das Büchlein mit nahezu »Kästnerscher Lakonie« lesewert wird.

Erd­mann Gra­e­ser
» Eis­rieke

Einer der inhaltsreicheren Bände zur RIAS-Serie »Damals war’s«. Die Geschichte eines Alt-Berliner Originals, der »Eisrieke«, einer alten Dame, die jeden Winter in altertümlicher Kleidung zum Eislaufen am Neuen See in Tiergarten kommt. Aber auch ein Buch über die Verheerung von Standesvorurteilen und zur Frage: Wer oder was ist eigentlich »verrückt«?