Autor:Fried­rich Dür­ren­matt (1962)
Titel:Die Phy­si­ker
Aus­gabe:Dio­ge­nes 1985, nach der Neu­fas­sung 1980
Erstan­den:Buch­hand­lung Volk, Recke

Physiker-330

Anläss­lich der sehens­wer­ten Auf­füh­rung im Thea­ter Osna­brück gele­sen. So amü­sant die Thea­ter­in­sze­nie­rung war, mit sehens­wer­ten Schau­spie­ler­leis­tun­gen und anfäng­lich kla­mauk­haft, so wirkte das Stück heute -im Zei­chen von Kli­ma­wan­del, Flucht­be­we­gung und Fuku­shima etwas dünn.

Die Dis­kus­sion um Frei­heit der Wis­sen­schaft und den mög­li­chen Miss­brauch (phy­si­ka­li­scher) For­schung erscheint selt­sam knapp. Amü­sant aber die Geschichte der drei angeb­lich irren Phy­si­ker in der Anstalt, in deren Ver­lauf her­aus­kommt, wer (viel­leicht) wirk­lich irre ist.

Mit eini­gen gut for­mu­lier­ten Wahr­hei­ten ver­se­hen, kann man das auch heute noch lesen, muss es aber nicht.

Kein Lese-Muss.