Zum Hauptinhalt springen

In einer Art bri­ti­schem Under­state­ment erzählt Sir Edmund Hil­lary vom Weg zu sei­ner Erst­be­stei­gung des Mount Ever­est gemein­sam mit Sherpa Ten­sing Nor­gay – und dar­über hinaus

Sally Mor­gan erzählt von der »ver­lo­re­nen Gene­ra­tion« Aus­tra­li­ens. Was wis­sen wir davon?

West­aus­tra­lien 1914 bis 1927, Indus­tria­li­sie­rung der Gold­gru­ben, 1. Welt­krieg. Wer geht unter und wer überlebt?

»Die Berg­bau­in­dus­trie mochte wohl eini­gen weni­gen Män­nern und Frauen Reich­tum und Macht besche­ren, aber die große Masse wurde unter ihrer Rie­sen­ferse zer­tre­ten und zer­stampft.« (S. 425)

Im letz­ten Roman des aus­tra­li­schen Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­gers Patrick White geht es um völ­lig über­drehte Erin­ne­run­gen einer »alten Schach­tel«, grie­chisch-syri­scher Her­kunft, von der Toch­ter gehü­tet, tief in ihre Erin­ne­run­gen als Lebe­dame, Dar­stel­le­rin und Lieb­ha­be­rin ver­sun­ken. Das ist komisch, iro­nisch, spöt­tisch und wit­zig erzählt, so wie der »Lebens­abend« der alten Dame aus­ge­rech­net in Aus­tralíen ver­läuft – super unterhaltsam.

Sel­ten habe ich eine so gut erzählte und reich bebil­derte Expe­di­ti­ons­ge­schichte gele­sen. Die guten Foto­gra­fien und das Vor­wort des Lands­manns Sir Edmund Hil­lary erhö­hen das Lese­ver­gnü­gen noch.


Eng­lish Summary
Quite a sus­pen­seful expe­di­tion story by boat buil­der and cap­tain of the New Zelan­dian ant­ar­c­tic expe­dxi­tion, F. A. Wors­ley. a fore­word by Sir Edmund Hil­lary plus excel­lent pho­to­graphs round up an exqui­site expe­di­tion report.

Der aus­tra­li­sche Pre­mier (1971-75) galt als der »aus­tra­li­sche Willy Brandt«, er wurde – ein­zig­ar­tig in der Lan­des­ge­schichte – durch einen Staats­streich gestürzt. In den mög­li­cher­weise das bri­ti­sche Königs­haus ver­wi­ckelt war. Ein Polit­krimi »down under«.


Eng­lish Sum­mary
The fasci­na­ting story on the per­haps most radi­cal reform-fri­endly Aus­tra­lian prime minis­ter, the down under ver­sion of Willy Brandt.

Rea­lis­tisch, illu­si­ons­los, den­noch lebens­froh schreibt die Hewett mit auto­bio­gra­fi­schen Anklän­gen über die Arbei­te­rin­nen in einer Syd­neyer Spin­ne­rei. Ein glän­zen­des, fes­seln­des Stück Lite­ra­tur aus der Ard­beits­welt »down under«.

Es ist eine böse, iro­nisch-sar­kas­ti­sche, respekt­los erzählte Geschichte Aus­tra­li­ens, vol­ler Anspie­lun­gen, die nicht ein­mal Aus­tra­lier auf Anhieb ent­schlüs­seln können.


Eng­lish Summary
A real unaut­ho­ri­zed Aus­tra­lian history, cyni­cal, some­what infor­ma­tive, abso­lut­ely enter­tai­ning, most ironical.

Eine Aus­wahl hin­ter- und fein­sin­ni­ger Erzäh­lun­gen der neu­see­län­di­schen Autorin, befreun­det mit D.H. Law­rence, bewun­dert und benei­det von der Zeit­ge­nos­sin Vir­gi­nia Woolf.