Aksel San­de­mose
» Mutiny on the bar­que Zuider­see

Eine pycho­lo­gisch unge­wöhn­lich auf­ge­baute Geschichte der Befrei­ung und inne­ren Wand­lung einer jun­gen Frau. Aber bei dem gro­ßen Skan­di­na­vier San­de­mose ver­knüpft mit einer fei­nen See­fahrts­story, raf­fi­niert hintergründig.

Ketil Bjørn­stad
» Die Frau im Tal

Der dritte und letzte Band der Vin­ding-Tri­lo­gie in der Bjørn­stad zu gro­ßer Form auf­läuft. Die Liebe zu einer Frau und zur Ruhe der nor­we­gi­schen Finn­mark. Die stärks­ten Sei­ten sind wie­der Künst­ler-Dia­loge zu klas­si­scher Musik, zu einem Kla­vier­kon­zert von Tschai­kow­sky oder der 7. Sym­pho­nie (»Lenin­gra­der«) von Schosta­ko­witsch – Gänsehautmomente!

Lars Saa­bye Chris­ten­sen
» Yes­ter­day

Eine Jugend und das Erwach­sen­wer­den im Nor­we­gen der sech­zi­ger und sieb­zi­ger, illus­triert mit den jeweils pas­sen­den Titeln der Beat­les. Ein über lange Stre­cken sen­sa­tio­nel­les Buch!

Ketil Bjørn­stad
» Der Fluß

Manch­mal kit­schig exzes­siv, oft aber meis­ter­hafte emo­tio­nale Höhe­punkte durch die Über­tra­gun­gen von „Musik­ge­füh­len“ in Spra­che. Bjørn­stads zwei­ter Band der Vin­ding Trilogie.

Ketil Bjørn­stad
» Vin­dings Spiel

Der erste Band der auto­bio­gra­fi­sche Züge tra­gen­den Tri­lo­gie um einen viel­ver­spre­chen­den jun­gen Pia­nis­ten. Gera­dezu ein Thril­ler, den nur jemand schrei­ben, kann, der selbst Voll­blut­mu­si­ker ist.

Eivind Hof­stad Evjemo
» Vater, Mut­ter, Kim

Mit Anklang an das Mas­sa­ker von Utoya ent­wi­ckelt Evjemo die Geschichte um ein kin­der­lo­ses Ehe­paar und sei­nem Adop­tiv­ling Kim, einen klei­nen geschun­de­nen Thai­län­der. Kim wird im Laufe sei­ner Ent­wick­lung für seine Adop­tiv­el­tern immer uner­träg­li­cher. Warum das trotz einer nicht durch­kom­po­nier­ten Geschichte lesens­wert ist.

Alex­an­der Kiel­land
» Jakob

Am Ende des 19. Jahr­hun­dert eine dop­pelte Pro­vo­ka­tion im prü­den Nor­we­gen: Der unauf­halt­same Auf­stieg eines Neu-Ban­kers. Und eini­ger­ma­ßen offen damit umzu­ge­hen, dass Men­schen Wesen mit einer Sexua­li­tät sind.

Hanne Ørs­ta­vik
» Liebe

Eine Slow-Motion Erzäh­lung über (nächt­li­che) Begeg­nun­gen. Und die Unmög­lich­kei­ten, sich zu begegnen.

Aksel San­de­mose
» Ross Dane

Einer der drei in Kanada spie­len­den Romane des dänisch-nor­we­gi­schen Autors. Und eine wich­tige Vor­übung für sein größ­tes Werk, »Ein Flücht­ling kreuzt seine Spur«.

Hen­rik Pon­top­pi­dan
» Der könig­li­che Gast

Ein klei­nes Mär­chen eines gro­ßen Erzäh­lers, eines Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gers. Was ist das beson­dere an die­sem Buch?

Mona Høv­ring
» Weil Venus bei mei­ner Geburt ein Alpen­veil­chen streifte

Ein Werk gro­ßer Sprach­kunst, der Nach­denk­lich­keit, ein inten­si­ver Frau­en­ro­man, Buch eines lan­gen Abschieds, einer Befrei­ung und einer Iden­ti­täts­fin­dung. Und ein hand­werk­lich schö­nes Buch.