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Hans Chris­tian Ander­sen
» Even­tyr og historier

Autor:Hans Chris­tian Ander­sen (Däne­mark, 1839-1846)
Titel:Even­tyr og historier
Aus­gabe:Hans Reit­zels Forlag/Flensteds For­lag, 1985, däni­sche Originalfassung
Erstan­den:Anti­qua­risch in Dänemark
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Hans Chris­tian Ander­sen Bild von Thora Hal­la­ger, 1869 | Quelle

Es war auf der däni­schen Ost­see Insel Born­holm, auf einem »løp­ped­marked« in Nexø, dem Ort des ande­ren welt­be­rühm­ten Dänen, Mar­tin Ander­sen Nexø. Wo mir eine Händ­le­rin diese zwei­bän­dige ori­gi­nal­sprach­li­che Aus­gabe von Ander­sens Mär­chen anbot. Die aber im Ori­gi­nal »Aben­teuer und Geschich­ten« (Even­tyr og his­to­rier) heißen.

Mär­chen lese ich gerne, fremd­sprach­lich haben sie den gro­ßen Vor­teil, dass sie eher ein­fach erzählt wer­den, also auch mit weni­ger Sprach­kennt­nis­sen gele­sen und (halb­wegs) ver­stan­den wer­den kön­nen. Ander­sens Geschich­ten emp­finde ich anders als die Gebrü­der Grimm, viel här­ter und näher an der sozia­len Rea­li­tät, dem wirk­li­chen Leben. Man denke nur an » Den lille Pige med Svo­vls­tik­kerne« (Das Mäd­chen mit den Zünd­höl­zern), das eine Armut beschreibt, die in den Tod führt. Und natür­lich liest man als Erwach­se­ner, als alter Mensch, diese Mär­chen ganz anders als am Anfang sei­nes Lebens.

In die­ser zwei­bän­di­gen Aus­gabe mit aus­ge­wähl­ten Tex­ten habe ich mir Band 2 zur Rezen­sion aus­ge­sucht, weil hier weni­ger bekann­ten Texte ent­hal­ten sind, mehr »even­tyr« (Aben­teuer) als Mär­chen. Genau 20 sind in Band 2, dar­un­ter das in Däne­mark sehr popu­lär gewor­dene »Elver­høj« (Elfen­hü­gel). So bekannt wurde es durch die Ver­to­nung von Fried­rich Kuh­lau zum Stück des eben­falls däni­schen Dra­ma­ti­kers Johan Lud­vig Hei­berg. Was laut Wiki als füni­sche Natio­nal­dich­tung gilt. Und was wie­derum von Nor­disk Film zu einem der bes­ten Olsen Bande Filme geführt hat. In dem nach Egons Diri­gat in »Die Olsen Bande sieht rot» sie exakt im Rhyt­mus der Musik einen mit reich­lich Knall­ef­fek­ten ver­se­he­nen Coup durch­füh­ren. Der völ­lig ver­wirrte Diri­gent hat sein Orches­ter noch nie so »knal­lig« gehört. Kein Wun­der wenn Benny und Kjeld im Hin­ter­grund mit Bohr­ham­mer und Dyna­mit wer­keln. Nahezu ein däni­sches Sakri­leg, was die Olsen Bande da begeht 🙂

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Die Illus­tra­tion zum Flie­gen­den Kof­fer in der hier bespro­che­nen Ausgabe.

Uups, schnell zurück zu H.C.Andersen und »Den fly­vende Kof­fert«. Das schil­dert das kurze Ver­gnü­gen eines abge­brann­ten Kauf­mann­sohns mit einem flie­gen­den Kof­fer, der auch noch Wün­sche erfüllt. Der Sohn, der fast eine Königs­toch­ter in der Tür­kei hätte hei­ra­ten kön­nen, nur fast, denn der Kof­fer brannte ab. So konnte er die Schöne nicht errei­chen, denn sie lebte hoch in einem Turm.

In »Stor­kenen« erzählt Ander­sen wie die Stör­che flie­gen ler­nen und warum alle Stör­che »Peter« hei­ßen. Das Motiv des Mär­chens kommt aus Über­lie­fe­run­gen und Kinderreimen.

Beim »Metall­svi­net« geht es um einen armen klei­nen Jun­gen, der nicht das Hand­schuh­ma­chen lernt, wohl aber das Zeich­nen. Und das so gut, dass er damit welt­be­rühmt wird. Alles mit der Hilfe des Metall­schweins, das auf einem Platz in Flo­renz steht, auf dem der Junge arm und hung­rig ein­schläft. Und im Traum die schöns­ten Rei­sen mit dem Schwein erlebt, was ihn aber auch zur Zei­chen­kunst führt. Das Motiv der Geschichte kommt aus einer Reise des Dich­ters nach Flo­renz 1833 – 34, mit­samt von Kind­heits­er­in­ne­run­gen des Dichters.

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Eine Illus­tra­tion zur »Sneedron­nin­gen«, aus dem Kin­der­buch mei­ner Frau. Die Trolle heben den Zerr­spie­gel in den Himmel.

»Venskab­spag­ten«, also der »Freund­schafts­bund«, erzählt vom Auf­wach­sen im Ori­ent, Rei­sen auf den Spu­ren des Ora­kels von Del­phi und einer engen Freund­schaft zu Dritt. Der Dritte aber muss schei­den, da der Erzäh­ler von der Frau Ana­sta­sia erwählt wird. Das Motiv stammt von einer Reise Ander­sens nach Smyrna 1841, wo er die in der Geschichte erzähl­ten Schick­sale hörte.

»En rose fra Homers grav« – hier wird von Homers Grab eine Rose gepflückt, gepresst und nach Hause (im Nor­den) genom­men. Diese Rose blühte als Dank für den Gesang der Nach­ti­gall. Die sich aber zu Tode sang; Auf­op­fe­rung bis zum Tod ist öfter bei Ander­sen anzu­tref­fen. Auch das Motiv die­ser Erzäh­lung stammt aus dem Orient.

In »Ole Lukøie« wird vom Troll Ole erzählt, der eine ganze Woche lang ein Kin­der­zim­mer ver­zau­bert und damit für schöne Kin­der­träume sorgt. Da gibt es Rei­sen in einem herr­li­chen Schiff, aber quer durch die Stadt. Oder der Besuch einer Mäu­se­hoch­zeit, wenn der Troll den klei­nen Hjal­mar auf Fin­ger­hut­größe her­un­ter gezau­bert hat. Wobei die Traum­fi­gu­ren auch schon mal strei­ten. Und der Troll erzählt den Kin­dern viel Schö­nes aber manch­mal auch Düs­te­res. Aber immer etwas zum Träu­men! – Eine Geschichte, die am 20. Dezem­ber 1842 das erste Mal gedruckt wurde. Der Name des Trolls, Ole Lukøje, soll laut Ander­sen an ein Wesen erin­nern, bei des­sen Ankunft die klei­nen schläf­rig werden.

»Rosen­el­fen« erzählt von einem klei­nen Elf, der in den Blät­ter der Rosen­blüte schläft. Bis er ein­mal nachts wach bleibt und damit alle Rosen­blü­ten ver­schlos­sen vor­fin­det. Ein­zige Zuflucht ist die Rose eines Braut­paars, in die der kleine Elf flüch­tet. Doch der Bräu­ti­gam wird vom Bru­der der Braut gemor­det. Aber der Elf erzählt davon den Blu­men und Bie­nen. Was zum Tode des Mör­ders führt und die Braut stirbt auch noch. Ein nicht unty­pisch hef­ti­ges Mär­chen von H.C. Ander­sen, aber auch eine Nach­er­zäh­lung von Boc­ac­cios Deca­me­rone, 4. Abend, 5. Erzäh­lung. Der Hin­ter­grund war für Ander­sen die Nach­richt vom Tode des Malers August Pät­zold in Grie­chen­land 1838.

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Sneedron­nin­gen; hier nach einer rus­si­schen Mär­chen­samm­lung | »Aljo­nuschka«; Raduga Ver­lag Mos­kau, 1989

»Svi­ned­ren­gen«, also Schwei­ne­hirte, ist ein ver­klei­de­ter Prinz, der so von einer Prin­zes­sin geküsst wird, nur um etwas Schmuck zu bekom­men. Dazu spielt eine Spiel­dose »Ach Du lie­ber Augus­tin…«, was sogar auf Deutsch im däni­schen Text steht. Doch ohne Ver­klei­dung heißt es vom Prin­zen zur Prin­zes­sin, »als schmut­zi­gen Hir­ten woll­test Du mich nicht, aber so bekommst Du mich nicht.« Eine mora­li­sche Geschichte, die so dem Autor erzählt wurde, als er noch klein war.

»Bogh­ve­den«, der Buch­wei­zen, der nach einer alten Über­lie­fe­rung nach einem Gewit­ter schwarz wird. Und das hat ein Spatz dem Autor erzählt. In »Enge­len« wird erklärt, warum eine arm­se­lige, schmut­zige Pflanze der Lieb­ling eines kran­ken Kin­des ist. Und daher von Gott geküsst wird. Das ist direkt von Ander­sen geschrie­ben. »Nat­ter­ga­len« hat er 1844 nach der Begeg­nung mit Jenny Lind, genannt die »schwe­di­sche Nach­ti­gall«, geschrie­ben. Lind war im 19. Jah­hun­dert eine gefei­erte Opern­sän­ge­rin. Im Mär­chen ret­tet die echte Nach­ti­gall dem Kai­ser von China das Leben und sticht ganz klar des­sen künst­li­chen Vogel aus.

In »Kæreste fol­kene« (Lie­bes­leute) lie­gen ein Ball aus Saf­fian und ein Krei­sel zusam­men in einer Schub­lade. Ob man nicht zusam­men Lie­bes­leute wer­den könnte? Der andere ziert sich, dar­über ver­ge­hen die Jahre – und die Liebe auch. 1843/44 ver­öf­fent­licht und wie­der aus Ander­sens eige­ner Feder.

Vie­les als Alle­go­rien zu verstehen

Den »Grimme Æel­ling« erzählt von einem Küken, das sehr spät aus einem gro­ßen Ei zu sei­ner Enten­mut­ter kam. Auf dem Hof stößt es auf Ableh­nung: Es konnte kei­nen Buckel machen und auch nicht schnur­ren. Die Hüh­ner bekla­gen, dass es nicht ein­mal Eier legen kann. Das Kleine kommt müh­sam über den Win­ter, gesellt sich dort im Früh­jahr zu einer Gruppe von Schwä­nen und ent­deckt, dass es sel­ber ein Schwan ist. Nun kön­nen Sie den Mär­chen­ti­tel selbst über­set­zen und ver­ste­hen die Moral: »Det gør ikke noget at være født i Aan­de­gaar­den, naar man har kun lig­get i et Sva­neægg« (Was macht es schon, auf einem Enten­hof auf­zu­wach­sen, wenn man nur aus einem Schwa­nenei kommt?). Und schließ­lich ist das ehe­ma­lige Küken glück­lich. so glück­lich wie es geträumt hat, als es noch das häß­li­che Ent­lein war. Eine Geschichte, die Ander­sens bedrängte Kind­heit und das spä­tere Glück mit Som­mer­fe­rien auf dem Her­ren­hof widerspiegelt.

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Das Foto mei­ner 14×9 cm klei­nen Aus­gabe von H.C.Andersen, Even­tyr og historier

»Gran­træet« ist eine Ander­sen typi­sche Alle­go­rie auf die Höhe­punkte eines kur­zen Lebens. Ein klei­ner Tan­nen­baum, der wach­sen will und sich danach sehnt, geschmückt zu wer­den. Es dann für die kurze Weih­nachts­zeit auch wird, aber dann auf den Dach­bo­den weg­ge­stellt wird. Dort steht er lange und ein­sam und kann sich nur mit der Maus unter­hal­ten. Der erzählt er vom Wald, vom Geschmückt­wer­den. Und die Weih­nachts­ge­schich­ten, die den Kin­dern unter dem geschmück­tedn Baum prä­sen­tiert wur­den. Er erin­nert sich, erin­nert sich und wird doch weg geräumt und ver­brannt. Peng, peng machen die Äste im Feuer- und die Geschichte ist aus!

Die mit Abstand inhalts­reichste und kom­ple­xeste Geschichte die­ses Ban­des ist »Sneedron­nin­gen«, die Schnee­kö­ni­gin, aber in einer ganz ande­ren Ver­sion, als ich sie aus dem Rus­si­schen, Kana­di­schen oder Nor­we­gi­schen kenne. Hier beginnt es mit Trol­len, die einen gro­ßen Zerr­spie­gel bauen und ihn in den Him­mel schlep­pen wol­len. Er stürzt dabei ab, zer­springt in Mil­lio­nen klei­ner Split­ter. Wer einen davon ins Auge bekommt, der sieht fortan alles ver­zerrt. Wer aber einen ins Herz bekommt, dem gefriert es zu Eis. So geschen bei den Spiel­ge­fähr­ten Gerda und Kay. Der muss mit dem Schlit­ten der Sneedron­nin­gen mit­fah­ren. Er sieht die Welt nur noch vol­ler Eis und hat genau das auch im Her­zen. Die kleine Gerda aber macht sich auf die Suche nach Kay. Am Meer, im Boot, im Zau­ber­gar­ten einer alten Frau. Ihre Suche wird in sie­ben klei­nen Geschich­ten erzählt, die jede auch als Aben­teuer für sich ste­hen. Die Reise führt sie zu einer Prin­zes­sin und ihrem Prin­zen, von denen sie Stie­fel, Wagen und ein Pferd bekommt. Die Raben könn­ten ihr viel erzäh­len, aber lei­der ver­steht das Mäd­chen kein »kra­ge­mål«, also keine Raben­spra­che. Sie trifft auch noch auf Räu­ber, aber dort hört ein klei­nes Mäd­chen ihre Geschichte. Von ihr bekommt sie ein Ren­tier, um zum Nord­pol zu rei­sen, Und dort trifft sie Kay, wäh­rend die Schnee­kö­ni­gin auf einem Abste­cher in den Süden ist. Die Trä­nen der klei­nen Gerda schmel­zen Kays Herz aus Eis und den Split­ter aus dem Auge. So steht dem Glück der bei­den, die über diese Aben­teuer erwach­sen wur­den, nichts mehr im Weg.

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Sie­ben aus­ge­wählte Mär­chen, beson­ders sorg­sam über­setzt. | Zum Geburts­tag des klei­nen Michael

Ein klei­nes Mäd­chen, das mit ihrer Liebe eine große Macht hat. Und die Fins­ter­nis durch Liebe besiegt. Und ob der lan­gen Suche nach Kay zur Frau reift. Eine Alle­go­rie dar­auf, wie man erwach­sen wird, wie es hilft, wenn einen die Liebe beglei­tet. Ein wirk­lich kom­ple­xes Mär­chen, das sehr viel über Men­schen, Moral und Regeln sagt. Mit sehr viel Mög­lich­kei­ten zu Interpretationsansätzen.

»Hyl­de­mor« ist die wun­der­schöne Lebens­ge­schichte eines alten Paa­res, das gol­dene Hoch­zeit hat und in Form eines Traums (für den klei­nen Enkel) sein Leben in Erin­ne­run­gen vor­bei zie­hen lässt. Und dann gibt es noch »Stop­pen­aa­len«, die Geschichte einer ver­rück­ten Nadel, die am Ende aber im Rinn­stein lan­det. Etwas schwüls­tig fand ich »Klok­ken«, in der zwei Men­schen­kin­der auf der Suche nach dem bes­ten Glo­cken­klang sind. Das ging mir so auch ein wenig bei »Beds­temor«, einer Ode an die Groß­mutter, die noch als Tote, mit Blu­men bekränzt, sehr schmuck erscheint.

Eine in Däne­mark sehr wich­tige Geschichte ist der Elfen­hü­gel, »Elver­høj« – wie schon am Anfang geschil­dert. Da wird gezeigt, wie man unter Elfen fei­ert. Ganz beson­ders, wenn Trold-Gub­ben aus dem Dovre Fjell in Nor­we­gen mit fei­ert. Ein Hin­weis auf die jah­re­lange enge Ver­bun­den­heit der skan­di­na­vi­schen Län­der. Schließ­lich: Warum die Töch­ter vom Elver­kon­gen nicht ganz unge­fähr­lich sind …Eine Geschichte, die von däni­schen Volks­er­zäh­lun­gen beein­flusst ist, der Teil um die Söhne des Trold-Gub­ben jedoch vom däni­schen Lite­ra­ten Adolph Boye her­kommt. Er war Zeit­ge­nosse von Ander­sen. Eine Geschichte, die heute zum natio­na­len däni­schen Kul­tur­erbe zählt.

Sehr schön in die­ser Aus­gabe sind die Hin­weise zur His­to­rie der Aben­teuer, wie weit es über­lie­ferte Volks­mär­chen sind und wie­weit Ander­sens eige­nes Werk. Das den­noch man­ches­mal auf Über­lie­fe­run­gen auf­baut, alten Erzäh­lun­gen oder Kin­der­rei­men basiert. Mir gefällt Ander­sens Wech­sel zwi­schen har­ter Rea­li­tät, Zärt­lich­keit, kind­li­cher Roman­tik und dem Glau­ben an die Magie. Ohne den die Welt viel ärmer wäre, wenn über­haupt lebens­wert. Ander­sens Erzäh­lun­gen machen deut­lich, was hier für eine gewal­tige Stimme der euro­päi­schen Kul­tur auf­tritt. Und wie wenig man den lite­ra­ri­schen Ein­fluss des klei­nen Lands Däne­mark unter­schät­zen darf. Die däni­schen Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Hen­rik Pon­top­pi­dan und Johan­nes V. Jen­sen bele­gen das und in die­sem Blog werde ich wei­ter daran arbei­ten, dies öffent­lich zu machen.

Mär­chen­haft schön!


Nach­träge: Pas­send zum 220. Geburts­tag und 150. Todes­tag die­ses gro­ßen däni­schen Dich­ters erfolgt diese Rezen­sion. In unse­ren Buch­re­ga­len lie­gen einige Aus­ga­ben von Ander­sens Mär­chen. Dar­un­ter eine leicht zer­le­sene, etwa so alt wie meine Frau. Eine Aus­gabe, die sie als Kind (zusam­men mit ihrer Schwes­ter) gele­sen hat. Direkt aus Odsense, der Hei­mat­stadt Ander­sens, kommt eine äußerst sorg­fäl­tige Neu-Aus­gabe sie­ben sei­ner belieb­tes­ten Mär­chen. Die sich schon rein sprach­lich vom Übli­chen deut­lich unter­schei­det. Und die ich von einer mit einem Dänen ver­hei­ra­te­ten Freun­din mei­ner Mut­ter zum 11. Geburts­tag geschenkt bekam. Mär­chen kann man sein gan­zes Leben lang lesen!

Odense kennt ein eige­nes Ander­sen-Quar­tier und hat seit 2021 ein neues Museum, das dem Dich­ter und sei­nem Werk gewid­met ist. Das Museum ist im Netz auf Dänisch, Deutsch und Eng­lisch erreichbar.

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