Neil Gai­man
» Norse Mytho­logy

Eine bezau­bernde Nach-Erzäh­lung nor­di­scher Göt­ter­sa­gen. Wer Mär­chen und Mythen mag und Gott­hei­ten respekt­los begeg­nen kann, der wird die­ses Buch sehr mögen
Eng­lish Summary
A won­der­ful renar­ra­tion of the old myths of the North, com­pi­led from dif­fe­rent sources. Of their »human« Gods like Odin, Thor, Loki and Freya.

Oscar Wilde
» Die Erzäh­lun­gen und Mär­chen

Längst im Ori­gi­nal rezen­siert, aber als biblio­phi­les Schmuck­stück und kon­ge­nial von Hein­rich Voge­ler illus­triert, war die­ses Schmuck­stück sehr begehrenswert.

Shida Bazyar
» Drei Kame­ra­din­nen

Drei Frauen, ver­bun­den durch eine tiefe Freund­schaft, kämp­fen gegen All­tags­ras­sis­mus, Sprü­che, Hass und rech­ten Ter­ror. Bis Saya droht im Knast zu landen.

Leena Lan­der
» Die Insel der schwar­zen Schmet­ter­linge

Die Fin­nin Leena Lan­der ver­sucht die Geschichte des Heim­zög­lings Juhani zu erzäh­len, der trotz der Bru­ta­li­tä­ten des Heim­le­bens und der (mut­maß­li­chen?!) Eltern­hölle erfolg­rei­cher Mana­ger wird. Warum das ziem­lich miss­lun­gen ist.

Angela Car­ter
» Wie’s uns gefällt

Ein völ­lig flo­ckig-über­dreht-bri­ti­scher Rück­blick zweier »alter Schach­teln« auf ein Leben im bri­ti­schen Tin­gel-Tan­gel-Show­ge­schäft, die aber (in Lon­don) auf der fal­schen Seite der Themse woh­nen. Die Frau­en­per­spek­tive ist – sel­ten genug in der Lite­ra­tur – aller­or­ten, so auch bei dem schwie­ri­gen, aber süßen »ers­ten Mal«, selbst beim »letz­ten Mal«. Man muss sich rein­le­sen, um sich zu amüsieren.

Jenny Erpen­beck
» Heim­su­chung

Die Geschichte einer Edel­dat­sche unweit von Ber­lin, ihre eng mit der poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung des Umlands ver­bun­de­nen Besit­zer und Ver­hält­nisse. Erpen­becks Sätze, ihre Sprach­zau­be­rei erschlie­ßen sich wie exzel­lente Weine, Schluck für Schluck, vor­sich­tig, pau­sie­rend, reflek­tie­rend – ein Lesegenuss.

Gra­ham Swift
» Ein Fest­tag

Eine sehr ero­ti­sche Geschichte, wie eine ein­zige Lie­bes­nacht zwi­schen einem Dienst­mäd­chen und einem Her­ren zu Anfang des 20. Jahr­hun­derts einige Leben ver­än­dert. Von einem Autor der selbst for­mu­liert, was das Buch soll: »Es ging darum, dem, was das Leben aus­machte, treu zu sein, zu ver­su­chen, genau das ein­zu­fan­gen, was Leben­dig­sein bedeu­tete, obwohl das nie gelang.«

Ursula Pozn­an­ski
» Ere­bos

In dem gut gemach­ten Jugend-Roman wird der Abwechs­lungs­reich­tum eines PC-Spiels gezeigt und wie die­ses Sucht­cha­rak­ter ent­wi­ckelt. Doch dahin­ter steckt ein Kom­plott, was töd­lich zu wer­den droht.

Maxim Gorki
» Das Werk der Art­a­mo­nows

Gor­kis Werk beginnt kurz nach der Auf­he­bung der Leib­ei­gen­schaft (1868) im zaris­ti­schen Russ­land und han­delt von der Grün­dung und Ent­wick­lung einer wach­sen­den Flachs­spin­ne­rei und der Grün­der­fa­mi­lie. Vom »Revo­lu­tio­när« Gorki ist hier aber wenig zu spüren.

Wil­liam M. Tha­ckeray
» The Christ­mas Books of Mr. M. A. Tit­marsh

Über 100 Jahre alte Samm­lun­gen von Klatsch und Tratsch aus der der »Upper class« in Lon­don. Ein genüss­li­ches eng­li­sches Sozi­al­por­trät um 1850, aller­dings auf die Ober- und Mit­tel­klasse beschränkt.
Eng­lish Summary
It’s one of the books from more than 150 years ago, which heavy illus­tra­ted as they are, aim at the public inte­rest for glossy maga­zi­nes. Simi­lar to those, Tha­ckeray wrote mainly neatly gos­sip, still enjoya­ble to read today.

Sigurd Hoel
» Ein Okto­ber­tag in Oslo

Ein Blick hin­ter die Fas­sade eines bür­ger­li­chen Miets­hau­ses 1930 in Oslo. Wie die nor­mierte Bezie­hungs­un­fä­hig­keit und All­tags­heu­che­lei der Bewoh­ner die Kata­stro­phe einer jun­gen Frau herbeiführt.

Axel San­de­mose
» Der Kla­bau­ter­mann

Dies ist die erste grö­ßere Erzäh­lung eines der bekann­tes­ten skan­di­na­vi­schen Autoren, des gro­ßen Nor­we­gers Axel San­de­mose (1899-1965). Es ist eine hin­ter­grün­dige mari­time Psy­cho­lo­gie, die heute noch fesselt.