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th-922491774

Fer­di­nand von Schi­rach
» Strafe

Autor:Fer­di­nand von Schi­rach (Deutsch­land, 2018)
Titel:Strafe
Aus­gabe:Luch­ter­hand Ver­lag, 2018
Erstan­den:Buch­hand­lung Volk, Recke

th-922491774

Ein grot­ten­schlech­ter Auf­guss der »Gerichts­re­por­ta­gen« der sechziger/siebziger Jahre des Spie­gel-Repor­ters Ger­hard Mauz. Dort wur­den, und das war sei­ner­zeit eine Sen­sa­tion in der muf­fi­gen Nach­kriegs­re­pu­blik, die sozia­len Hin­ter­gründe von Ver­bre­chen beleuchtet.

Daran ver­sucht der Autor schein­bar anzu­knüp­fen. Hier gibt es dann, lite­ra­risch unbrauch­bar, eine mäßig span­nende Kri­mi­nal­no­velle (»Die Schöf­fin«). Dann die nicht ein­mal ver­edel­ten BILD-Ergüsse namens »Hell­blauer Tag«. Es folgt belang­lo­ses, »Der kleine Mann«. Und schließ­lich eine voy­eu­ris­tisch-eklige Gro­schen­story namens »Der Tau­cher«. Das hat mir dann gereicht und da habe ich auf­ge­hört zu lesen.

Sicher hat der Autor nicht ver­sucht die »Gerichts­re­por­ta­gen« 1:1 zu kopie­ren, son­dern eher lite­ra­risch umzu­set­zen. Genau daran ist er gescheitert:

Gru­se­lig schlecht

2018 rezensiert, Ferdinand von Schirach, Justiz, Luchterhand Verlag