Autor:Alan Ben­nett (Groß­bri­tan­nien 1994)
Titel:The clothes they stood up in
Aus­gabe:Ran­dom House Paper­backs, New York, 2002, eng­li­sche Originalfassung
Erstan­den:Anti­qua­risch

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A middle aged Lon­don cou­ple finds – after an evening at the opera – their flat com­ple­tely rob­bed, even the loo paper had been taken by the burg­lars. And that in times far from Corona. Ben­nett nar­ra­tes this with a kind of rather croo­ked humour, sai­ling hard at the edge of fecal and sexual jokes. While the woman takes the situa­tion as a relieve and a start for a new life, her hus­band deci­des for a total dif­fe­rent solu­tion. His par­ting seems as boring as his com­plete life.

While this story may be fine as a tem­plate for a week­days sit­com on Pay TV (tape recor­ded laugh­ter pops up in the mind while rea­ding) it doesn’t really sup­port a com­plete book. Bore­dom start to creep while up tur­ning the pages. Defi­ni­tely one of Ben­netts wea­ker tales. PS: I did read only the »clothes story«, cause I pos­sess the »Lady« in a dif­fe­rent edi­tion, reviewed in April 2019.

Not a must read


Diese fürs Bou­le­vard-Thea­ter geschrie­bene Geschichte über ein in Lan­ge­weile erstarr­tes Lon­do­ner gut­bür­ger­li­ches Ehe­paar lebt von dem Ein­fall, dass sie nach der Rück­kehr von der Opern­vor­stel­lung ihre Woh­nung kom­plett aus­ge­raubt vor­fin­den. Selbst die Klo­bürste und das Klo­pa­pier sind weg – und das lange vor Corona! Dar­aus ent­wi­ckelt der Autor einige ultra­schräge Komik, jedoch allzu deut­lich auf Fäkal- und sexu­el­len Kla­mauk ausgerichtet.

Wäh­rend die Frau das als Situa­tion zum Aus- und Auf­bruch begreift, zieht der Lang­wei­ler von Ehe­mann völ­lig andere Schluss­fol­ge­run­gen. Das ist sicher aus­ge­zeich­net geeig­net als Vor­lage für »Sit­coms« (man hört beim Lesen förm­lich das ste­rile Geläch­ter von der Ton­kon­serve), trägt aber auf Dauer mit­samt dem wirk­lich schrä­gen, aber nicht durch­ge­hal­te­nen Plot nicht für ein Buch. Eins von Ben­netts schwä­che­ren Wer­ken. PS: Von die­ser Aus­gabe habe ich nur die »Clothes« Geschichte gele­sen. Die »Lady« habe ich schon frü­her – aus einer ande­ren Aus­gabe – rezensiert.

Muss man nicht gele­sen haben