Schlagwort: DDR

Chris­tine Wol­ter
» Die Alleinseglerin

Almut hat von ihrem gestorbenen Vater ein Drachenboot übernommen, mit dem sie eine Freiheit entdeckt, die sie bisher nicht kannte. Aber folgende Erkenntnis muss sie akzeptieren: »Aber ich habe wirklich geglaubt, das Boot mache mich zum Sklaven, und dabei war ich es selbst.«

Ingo Schulze
» Die recht­schaf­fe­nen Mörder

Es geht um die skurrile Figur eines Büchernarren in der DDR, wohl eingerichtet in einer Dresdener Antiquariatsnische. Und dessen qualvollen Erlebnisse der Wende, die nun herrschende Regie des Geldes schert sich nicht um solche Nischen. Großartig erzählt trotz eines verqueren zweiten Teils.

Luise Dorn­emann
» Jenny Marx

Keine Biografie, sondern eine episodenhafte Schilderung, was die aus hochgebildeten Verhältnissen stammende Frau (Jenny von Westphalen) von Karl Marx für sein Werk und die Arbeiterbewegung getan hat. Auch wenn der »SED-Sprech« manchmal nervt, ein lehrreiches Werk über eine historische Person und hochinteressante Frau.

Gisela Stein­eckert
» Eines schö­nen Tages

Die Autorin ist eine wichtige Lyrikerin und hat unzählige Texte für Rockmusiker in der DDR geschrieben, sie mit geprägt. Texte, die sich durch Intelligenz und Lebensgefühl auszeichneten. Findet man das in diesem Band wieder?

Hart­mut König
» War­ten wir die Zukunft ab

Hartmut König war in der DDR ein FDJ- und Kulturfunktionär. Er war aber auch Musiker, Texter, und Mitbegründer des legendären Oktoberclubs der DDR. Dessen Aktionen und Lieder zur Unterstützung der Diktaturopfer in Chile unvergessen sind. Soll man ihm noch Referenz erweisen?