Hrsg. Holger Heimann
50 (meist) deutschsprachige Schriftsteller stellen ihre Lieblingsbuchhandlung (und -Händler) vor.
Gustav Meyrink
» Der Golem
Ein Roman, der in den mystischen Mauern des alten Prags als ein gutes Stück fantastischer Literatur daher kommt.
Martha Feuchtwanger
» Nur eine Frau
Die verblüffend unpolitischen Memoiren der Frau des höchst politischen deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger.
Peter Brem
» Ein Leben lang erste Geige
Die unterhaltsame Geschichte der beruflichen Laufbahn des ersten Geigers der Berliner Philharmoniker.
Irmgard Keun
» Gilgi – eine von uns
Der Vorläufer des »Kunstseidenen Mädchens«, ein Jahr zuvor veröffentlicht und der »Neuen Sachlichkeit« zuzuordnen. Stadtbeschreibungen, Menschenbilder, Stimmungen ihrer Figuren, eine zauberhaft verliebte Gilgi – gut zu lesen.
Jenny Erpenbeck
» Gehen, Ging, Gegangen
Die verwobene Geschichte des frisch von der Humbold-Universität abgewickelten Professors, dem sein ganzes Land abhanden gekommen ist. Und die Flüchtlinge und Asylbewerber in Berlin, ebenso ohne ihr Land und deren Elend nur verwaltet wird. Welten treffen zusammen, erzählt mit eine der Sprachzaubereien der Erpenbeck
Otto Flake
» Lichtenthaler Allee
Die Sujets der drei Romane dieses Sammelbands sind so banal, wie die dahinter stehenden »Geldsäcke« und lesen kann man das höchstens, wenn man Baden-Baden Fan ist.
Heinrich Heine
» Die Harzreise
Der Spötter, der Könner von Beschreibungen von Reisen, Menschen und Nationalcharakteren – und gleichzeitig ein Charmeur. Wie schön er die staunenden Augen eines Kindes in Erinnerung ruft und die Natureindrücke mit politischen Kommentaren mixt. Eines der berühmtesten Stück von Heine.
Dieter Birr (mit Wolfgang Martin)
» Maschine
Eine Geschichte des Dieter Birr, genannt »Maschine«. Sänger und Motor einer der größten Bands der DDR, der Puhdys
Pascale Hugues
» Ruhige Straße in guter Wohnlage
Blicke auf das gutbürgerliche Bayrische Viertel in Berlin-Schöneberg und seine Geschichte in der Nazizeit










