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Espen Ytre­berg
» Kap Herzstein

Espen Ytre­bergs »Kap Herz­stein«, :Tran­sit, schreibt über die Geschichte der »Adop­tion« zweier im Polar­ge­biet auf­ge­wach­se­nen Mäd­chen, »adop­tiert«, eigent­lich eher »geraubt« durch den nor­we­gi­sche For­scher Roald Amund­sen. Auch wenn er das spä­tere Schei­tern des Amun­dsen ein­be­zieht, es bleibt die schlecht erzählte Geschichte der Ver­schlep­pung von zwei Kin­dern durch einen kolo­nial den­ken­den und han­deln­den nor­we­gi­schen Plei­tier – lohnt nicht!

René Nybergs
» Der letzte Zug nach Moskau

René Nybergs »Der letzte Zug nach Mos­kau«, dtv, hätte etwas Span­nen­des über die Fami­li­en­ge­schichte des fin­ni­schen Autors wer­den kön­nen, wenn er über Schick­sale jüdi­scher Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ger zwi­schen 1941 und 1974 berich­tet. Lei­der ist das so schlecht geschrie­ben, so sprung­haft zusam­men­ge­stellt, dass es kei­ner­lei Lese­freude ver­mit­telt, dazu kom­men stramm rechts­kon­ser­va­tive Geschichts­klit­te­run­gen – ab ins Antiquariatskörbchen!