Michel Friedman
»Dieser Text ist das Ergebnis eines ganzen Lebens – von Gefühlen wie auch von Reflexionen«. Wirklich?
Claire Keegan
» Small things like these
Eine sehr behutsam an den kleinen Dingen des täglichen Lebens entwickelte Geschichte der Achtziger des 20. Jahrhunderts. Ein achtsamer Kohlenhändler im armen Irland trifft auf ein schreckliches Geheimnis des örtlichen Klosters.
Carolin Würfel
» Drei Frauen träumten vom Sozialismus
Drei Frauen – Ikonen der DDR Literatur – und deren Träume von einer besseren Welt!
B. Traven
» Die Carreta
Der erste Band des großen Caoba-Zyklus. In dem der Autor mitten in einer spannenden Erzählung erklären kann, wie Ausbeutung geht.
Sarah Moss
» Schlaflos
Anna geht mit ihrem Mann und ihren kleinen Kindern für eine begrenzte Zeit auf eine Hebrideninsel, um hier wissenschaftlich tätig zu sein. Es entwickeln sich Probleme über Probleme.
Peter Neumann
» Jena 1800
Neumann unternimmt den Versuch wesentliche Philosophien und Kunsttheorien zu Beginn des 19. Jahrhunderts mitsamt den Autoren darzustellen: Kant, Herder, Schlegel, Schelling, Goethe und Schiller. Gelingt es dem Autor damit, wesentliche Elemente der Philosophie der Neuzeit für Laien verständlich zu machen?
Erich Kästner
» Fabian
Ein irrwitziger Spiegel, ein rasanter Abgalopp der „wilden Zwanziger“, ein sich überschlagendes Geschehen einer Metropole, in der keine herkömmliche Moral mehr Geltung hat.
Herbjørg Wassmo
» Die Geliebte des Spielers
Ganz entgegen der sonstigen Qualitäten der Wassmo eher leblos und unwirklich.
PEM
» Heimweh nach dem Kurfürstendamm
Eine tolle Hommage an Berlin und seinen unglaublichen Kulturbetrieb 1920-1932. Wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.
Eberhard Panitz
» Treffpunkt Banbury
Die Geschichte von zwei deutschen Antifaschisten, die sich mitten im Zweiten Weltkrieg entschieden, Geheimnisse der britisch-amerikanischen Atombombenentwicklung an die Sowjetunion zu verraten. Warum taten sie das und warum fasziniert diese Geschichte bis heute?
Christine Wolter
» Die Alleinseglerin
Eine Frau, die sich bewusst entscheidet, für ein Leben in der DDR und in Italien. Die über ihr Leben, ihren Vater, und ihr Sein als Alleinseglerin in bildhaft klugen Sätzen philosophiert.
Daniil Granin
» Regen in einer fremden Stadt
Das Beziehungsabenteuer, das ein verheirateter sowjetischer Ingenieur auf einer Dienstreise eingeht und mit dem sein beruflicher Durchbruch verbunden ist. Granin regt (nicht nur) mit dieser Erzählung wesentlich zum Nachdenken an, er hinterlässt keine fest gefertigten Positionen. Das bringt einen anderen Lesegenuss als sonst.