Ilja Ehrenburg
Ehrenburg beschreibt Paris von der Zeit des Jubels über die Volksfront-Regierung in Frankreich, über deren Niedergang, bis hin zur faktischen Wehrlosigkeit gegenüber der deutschen Aggression, dem Einmarsch und dem Fall von Paris. Ehrenburg malt mit der Verknüpfung von Historie und Einzelschicksalen Stimmungsbilder aus Frankreich 1936-40; die den Leser manchmal ratlos hinterlassen.
Alan Bennett
» The Lady in the Van
Die Vorlage zum Film, der Geschichte einer 16-jährigen Beziehung zwischen dem britischen Erfolgsautor und einem weiblichen Messi. Mitten im Londoner Nobelkiez Camden; man schwankt die ganze Zeit zwischen Lachen und Entsetzen.
English Summary
Sometimes weird, sometimes funny: The story of the relationship between the deprived elderly lady and the author - right in the middle of noble Camden.
English Summary
Sometimes weird, sometimes funny: The story of the relationship between the deprived elderly lady and the author - right in the middle of noble Camden.
Jurek Becker
» Bronsteins Kinder
Becker wirft die Frage auf, ob Naziopfer zur Selbstjustiz greifen dürfen, gibt aber wenig Antworten darauf. Und kommt zu krassen Fehlurteilen ausgerechnet zum verblüffend undogmatischen Festival der Jugend 1973 in Berlin/DDR.
Ingvar Ambjørnsen
» Die Nacht träumt vom Tag
Ambjørnsen kann von seinen Raubzügen durch leere Sommerhäuser wunderbar von der norwegischen Natur, Wälder, Fjorde, Bergseen, ihre umarmende Einsamkeitstiefe erzählen. Warum ich trotzdem mit dem Buch nicht recht warm geworden bin.
Henning Mankell
» Der Sprengmeister
Ein verblüffend guter Erstling des 2015 verstorbenen Henning Mankell. Kein Krimi, sondern der schnörkellose Roman eines Arbeiterlebens, eines Sprengmeisters.
Heinrich Albertz
» Blumen für Stukenbrock – Biographisches
Er war nicht nur 1968 Regierender Bürgermeister der »Frontstadt West-Berlin« zur Zeit des Mords an Benno Ohnesorg. Er war auch ein echter Sozialdemokrat, Christ, Rüstungsgegner, ein Humanist von Format – seine Erinnerungen sind Zeitgeschichte zum Nachlesen!
Peter Prange
» Eine Familie in Deutschland
Eine Trivialliteratur, die auch noch versucht, ein finsteres Kapitel deutscher Geschichte (VW-Konzern) hellbraun/weich zu spülen. Reine Papierverschwendung.
Zurab Karumidze
» Dagny oder ein Fest der Liebe
Ein Romanversuch, der sich in völliger Unkenntnis der kulturellen und historischen Zusammenhänge der Titelfigur grausam verhebt. Zeitverschwendung.
Maxim Gorki
» Sohn der Nonne
Der Rückblick eines Mannes auf sein Werden und eine verlorene Liebe. Die Rückständigkeit von Mensch und Städten im zaristischen Russland Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Meisterwerk des großen russischen Erzählers.
Über Travens sechsbändigen Caoba-Zyklus
Ein Rück- und Überblick auf den sechsbändigen Revolutionszyklus von B. Traven, den ich für einzigartig in der deutschen Literatur halte.
Traven
» Ein General kommt aus dem Dschungel
Der abschließende Band des Mahagoni-Zyklus von Traven, in dem der Anführer der Rebellen, der »General«, aus dem Dschungel kommt, Polizei- und Armeetruppen besiegt und dabei eine Finca nach der anderen erobert.
Traven
» Die Rebellion der Gehenkten
Der ungeheuer spannende fünfte Teil des Mahagoni-Zyklus, in dem die Rebellion der Mahagoni-Arbeiter beginnt. Es ist ein grandioser Band.











