Poul Bundgaard
Das Leben ist schön lautet der Titel dieser dänischen Biografie von Poul Bundgaard, Sänger, Conferencier, Schauspieler und dem deutschen Publikum als der »dicke Kjeld« in der Olsenbande bekannt. Hier zeigt er andere und sehr umfangreiche Seiten seines Künstlerlebens, was bis hin zur Interpretation absurder Stücke von Beckett ging.
Silke Kettelhake
» Renée Sintenis – Berlin, Boheme und Ringelnatz
Ihre Werke (Berliner Bären) kennt jeder, die Bildhauerin Renée Sintenis dagegen kaum jemand. Auch wenn das Buch überfüllt wirkt, eine eigenwillige Künstlerin wird in ihrem Umkreis (J. Ringelnatz) plastisch dargestellt.
Zofia Marchlewska
» Eine Welle im Meer
Erinnerungen der Tochter des Mitbegründers der polnischen KP, der zweiten Frau des Malers Heinrich Vogeler. Ein Buch voller geschichtsträchtiger Erinnerungen.
Ernst Heinckel
» Stürmisches Leben
Wie ein Technokrat sich bedingungslos zum wohlhabenden Rüstungsknecht der Nazibande macht. Und seine Ausbeutung von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen im Buch verschwiegen wird.
Paula Modersohn-Becker
» Briefe und Tagebuchblätter
Dieses Buch berührt durch den engen Kontakt mit einem Mädchen, einer jungen Frau, einer zweifelnden jungen Malerin. Einer sich zwischen Worpswede, Berlin und Paris durchsetzenden Künstlerin gegen eine Männergesellschaft.
Kurt Mühlenhaupt
» Du – Du (Eine Lebensphilosophie)
Viel mehr als das „Berliner Blau“ geben Mühlenhaupts „Du-Du-Zwerge“ Einsicht in die Lebensphilosophie und seinem gestaltendem Schaffen. Sei es Bild, Zeichnung oder seine köstlichen, hier titelgebenden „Du-Du-Zwerge“, eine der hier enthaltenen Erzählungen.
Kurt Mühlenhaupt
» Berliner Blau
Das „Berliner Blau“ ist ein zauberhafter Bild- und Textband, der Berlin, Kreuzberg, die siebziger/achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts poetisch vor Augen führt, in manchem durchaus auf Zilles Spuren.
Jens Rosteck
» Joan Baez – Portrait einer Unbeugsamen
Musikerin, unbeugsame Menschenrechtlerin, Anti-Kriegs-Ikone, Folk-Heroe, aufrecht bis ins Alter, ein wichtiges Buch über eine bedeutende Frau. Trotz manch peinlicher Schnitzer sehr lesenwert.
Jürgen Manthey
» Hans Fallada
Eine Biografie über einen berührenden Schriftsteller. Über einen isoliert aufgewachsenen Menschen, versuchter Doppelselbstmord, Heilanstalt, Alkohol, Morphium, Entziehungskur, Gefängnis – und dennoch Verfasser prägender Romane – wie kommt das zusammen?
Swetlana Alexijewitsch
» Secondhand-Zeit
Rückblicke auf die Sowjetunion, geliebt, gehasst, verklärt, verteufelt; alles in der einzigartigen Gesprächsführung der Alexijewitsch wiedergegeben. Trotz Vorbehalte gegenüber mündlichen Zeugnissen ein großes Zeitdokument.
Heinrich Vogeler
»Erinnerungen
Die erste Ausgabe der Erinnerungen des großen Künstlers, in der Bearbeitung von Erich Weinert, zusammengestellt aus einem Chaos an Aufzeichnungen. Schönes, spannendes, bereicherndes Zeugnis eines wichtigen deutschen Künstlers am Umbruch des 19./20. Jahrhunderts.
Jens Rosteck
» Zwei auf einer Insel: Lotte Lenya und Kurt Weill
Der Komponist (»Dreigroschenoper«) Kurt Weill und seine Diseuse Lotte Lenya, zwei Charaktere, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Gelingt es dem Autor, bei mancher Schwäche, die Bedeutung der beiden in die heutige Zeit zu transportieren?












